Filmreihe: „Dystopien des (Straf-)Rechts“| (IfM, endstation.kino, Juristische Fakultät RUB & Kommunales Kino)

Seminar und Filmreihe zu „Dystopien des (Straf-)Rechts“, montags 18 Uhr im endstation.kino

Was geschieht, wenn das (Straf-)Recht zum unkontrollierten Machtinstrument wird? Was bedeutet die Unberechenbarkeit von Recht für das Individuum? Wie sieht totalitäre Herrschaft aus? Und welche Medien der Überwachung und Kontrolle kommen dabei zum Einsatz?

Im Mittelpunkt der Filmreihe stehen filmische Dystopien des (Straf-)Rechts, in denen sichtbar wird, was sich in juristischen Texten nur schwer vermitteln lässt: die Allgegenwart von Überwachung, die Fragilität von Freiheit und die Ohnmacht des Individuums.

Die Reihe ist eine Kooperation zwischen Rechts- und Medienwissenschaften (Ingke Goeckenjan und Sarah Sander). Gemeinsam analysieren wir filmische Perspektiven auf Entgleisungen des Rechts und fragen, welchen Beitrag Filme dazu leisten können, Entwicklungen unserer Gegenwart sichtbar zu machen und kritisch zu reflektieren.

Die Filmscreenings nach dem Seminar sind für alle offen:

20.04. Der Prozeß (FR/DE/IT 1962, R: Orson Welles)

04.05. 1984 (UK 1984, R: Michael Radford)

18.05. Brazil (UK 1985, R: Terry Gilliam)

01.06. Minority Report (USA 2002, R: Steven Spielberg)

15.06. Gattaca (USA 1997, R: Andrew Niccol) 

29.06. Children of Men (USA/UK 2006, R: Alfonso Cuarón)

13.07. Snowpiercer (RK/US/FR/CZ 2013, R: Bong Joon-ho)

Aktuelle Informationen zu den Filmvorführungen gibt es auf der Seite des endstation.kino: https://endstation-kino.de/

Wir freuen uns auf angeregte Filmgespräche nach dem Film!

Dilan Sirin Celik