Filme – Gespräche – Musik – Party – zum Abschluss der Weltfluchtwoche im domicil in Dortmund
Ein Abend von Syrien über Athen nach Amsterdam und von den Straßen Teherans bis ins Herz des Ruhrgebiets – mit Filmen von Studierenden und Lehrenden des IfM.
Ort: domicil, Hansastr. 7-11
18.30 Uhr Ankommen mit „Dortmunder Erfolge: Wir haben es geschafft!“. Eine Ausstellung von Train of Hope und den Nordstadtblogger
19-21 Uhr: „Andere Saiten“ – Kurzfilme vom AMIR-Projekt, Solmaz Gholami, about:stories und 5vorFilm – Gespräche mit den Filmacher*innen und Protagonist*innen – Musik von Kiommars Musayyebi und Andreas Heuser – Moderation Sarah Sander (IfM, Ruhr-Uni-Bochum):
Welche Rolle spielt Musik für Migrationsgeschichten und was hat Fußball mit Identität und Ankommen zu tun? In den Filmen geht es um Flucht und Freiheit, Gewalt und Solidarität. Sie zeigen politische Verfolgung und widerständige Praktiken und fragen nach den Un-/Möglichkeiten des Ankommens in cuten Cafés in Bochum und der Nordstadtliga Dortmunds. Die Musik schafft einen ganz eigenen Transfer.
- STRINGS ATTACHED (NL 2024, R: Qusai Naim, Eva Rijshouwer, Imke Kleingeld, AMIR-Projekt) –10 Min.
- FREEDOM/FREIHEIT/VRIJHEID (NL 2024, R: Ayna Matiyeva, Abidin Eroldan, AMIR-Projekt) –1 Min.
- I AM HERE (NL 2024, R: Ayna Matiyeva, Abidin Eroldan, AMIR-Projekt) – 5 Min.
- MEETING ZAHRA (NL 2017, R: Alexander Moust, Lucienne Groot, Moonfilm / Just People Film) –3 Min.
- WAS WIR ERLEBT HABEN (D 2026, R: Solmaz Gholami) –10 Min.
- ANKUNFT IN DORTMUND (D 2025, R: Sven-Daniel Gettys, 5vorFilm / about:stories) –10 Min.
- SAME SAME (D 2025, R: Beril Yetgin, Min Dieu Le, Leon Hartmann, Chiara Morinho Doh) –9 Min.
ab 21 Uhr Diaspora Disco mit DJn Ipek
DJ İpek a.k.a. İpek İpekçioğlu ist eine international erfolgreiche und mehrfach ausgezeichnete, in Berlin und Istanbul lebende DJ, Produzentin, Kuratorin und Queer-Aktivistin. Inspiriert von ihrer bikulturellen Sozialisation hat İpek mit Eklektik BerlinIstan einen Style entwickelt, der für einzigartigen und hybriden Soundmix steht: Psychedelic Turkish Funk trifft auf Disko, kurdischer Halay auf Elektro, albanischer Pop auf Twerk und anatolische Volkslieder auf Deep-House.
Zum Abschluss der Weltfluchtwoche in Dortmund lädt DJ Ipek zum Tanzen ein: Mit einem Mix aus Disco, House und internationalen Sounds verbinden ihre Sets unterschiedliche musikalische Einflüsse, euphorische Begegnungen und Grenzüberschreitungen auf der Tanzfläche – ganz ohne Passkontrolle und Integrationstest. Seit über 20 Jahren ist İpek İpekçioğlu Resident DJ bei Gayhane – QueerOriental Dancefloor im Club SO36 in Berlin.
